Gesetzliche Neuerungen und Folgen ab 2020

Erdgas und Heizöl verteuern sich

Ab 2021 gibt es einen neu eingeführten Festpreis für Verschmutzungsrechte (anfangs 25 Euro pro Tonne CO2), der sich sukzessive steigert. Unternehmen, die fossile Heiz- und Kraftstoffe in Verkehr bringen oder liefern, müssen mit diesen Verschmutzungsrechten handeln – und geben den Preis für die Rechte natürlich an den Endkunden weiter. Das bedeutet, dass tanken und heizen automatisch teurer wird.

Ab 2026 soll in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist, der Einbau von Ölheizungen nicht mehr erlaubt sein.

Um die Austauschrate von Ölheizungen zu erhöhen, wird es eine "Austauschprämie" mit einer 40-prozentigen Förderung geben.

 

Energetische Sanierung soll steuerlich gefördert werden.

Energetische Sanierungsmaßnahmen wie der Heizungstausch, der Einbau neuer Fenster, die Dämmung von Dächern und Außenwänden sollen ab 2020 steuerlich gefördert werden.Auch Kosten für Energieberater sollen künftig als Aufwendungen für energetische Maßnahmen gelten. Dabei profitieren Gebäudebesitzer aller Einkommensklassen gleichermaßen durch einen Steuerabzug. Insgesamt sind Sanierungskosten in Höhe von 200.000 Euro je Haus beziehungsweise Wohnung förderfähig. Der Höchstbetrag der Steuerermäßigung beträgt 40.000 Euro.Die Fördersätze der bestehenden KfW-Förderprogramme werden um 10 Prozent erhöht.

Für die Richtigkeit der aufgezählten Inhalte übernehmen wir keine Haftung und Gewähr.

 

Quelle:Bundesregierung 

Links zum nachlesen: 

1.Gesetzesentwurf vom 16.10.2019

2.Klimaschutzprogramm 2030

 

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